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Kritische Mitarbeiter bei Google unerwünscht


Am Dienstag wurden neun Google-Mitarbeiter wegen Hausfriedensbruchs verhaftet, nachdem sie im Büro des Google Cloud CEO in Kalifornien einen Sitzstreik gegen das Projekt Nimbus organisiert hatten.»Die Arbeit anderer Mitarbeiter physisch zu behindern und ihnen den Zugang zu unseren Einrichtungen zu verwehren, ist ein klarer Verstoß gegen unsere Richtlinien und ein völlig inakzeptables Verhalten«, erklärte eine Sprecherin des Unternehmens gegenüber der New York Times.

Google hat inzwischen 28 Mitarbeiter entlassen, die sich an Protesten gegen das »Projekt Nimbus« beteiligt hatten, das der israelischen Regierung Cloud-Computing-Dienste zur Verfügung stellen soll, wie eine Google-Sprecherin und Mitarbeiter mitteilten. Google-Mitarbeiter, die der Gruppe »No Tech For Apartheid« angehören, die die Streiks anführte, kritisierten die Entlassungen als »schamlosen Akt der Vergeltung«.

Einige der von Google entlassenen Beschäftigten wären bisher noch nicht an Aktionen beteiligt gewesen.